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Literatur l Banküberfall

Was machen, wenn man beruflich am Ende ist? Eine Bank überfallen oder einen Roman schreiben. Yvonne Legers neustes Buch ist eine heitertragische Geschichte über zwei Frauen, die ihr Schicksal wieder selber in die Hand nehmen.

*Synopsis” «Der intelligente, gewaltfreie Bankraub ist eine literarische Grundfantasie seit Robin Hood. Doch damals wie heute, in der Realität wie in der Fiktion, sind es meist schlecht rasierte junge Männer, die diese Fantasie ausagieren. Es wurde also langsam Zeit, dass sich auch einmal eine Frau an diesen Bubentraum wagen durfte, und mehr noch, eine Frau in einem gewissen Alter, wie es so schön heisst. Lotte ist Mitte fünfzig, Journalistin, und nach einem Skandal um eine getürkte Story (um dem Zeitgeist Genüge zu tun, erfand sie eine Hausfrau, die sich prostituiert) ist sie arbeitslos. Ebenso ihre Freundin Babs, die Fotografin, die ihr die Schuld an diesem Debakel gibt. Die beiden wohnen zusammen mit Babs’ Tochter in einem Haus, das sie bald nicht mehr halten können. Es muss also etwas passieren: Ein Banküberfall. Was sonst?
Lotte und Babs sind denkbar ungeeignete Bankräuberinnen: schusslig, ängstlich, in Gedanken woanders, bei Männern, bei ihrer Beziehung, ihrer komplizierten Freundschaft. Aber knallhart entschlossen, ihr Schicksal wieder in die eigenen Hände zu nehmen. Gangsterinnen, wie man sie noch nicht kennt.

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