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Grenzgänger Luzern | Nichts wollen

Ein Mann stirbt. Und in einem kleinen Dorf prallen Versäumnisse und Hoffnungen einer modernen Familie aufeinander.

Viele von uns sind davon betroffen. Die wenigsten sprechen darüber. Erben hat das Potential, Lebenswege zu verändern oder Ungeahntes ans Licht zu bringen. Das Theaterstück wirft einen Blick auf das absurde Geschehen einer Familienzusammenkunft. Bietet sich ein neuer Lebensentwurf an?

Verlust und Reflexion
Sonja verliert ihren ohnehin abwesenden Vater. Bei ihrer Tante Anja aufgewachsen, sieht sie sich mit Fragen über Zugehörigkeit konfrontiert. Wer war eigentlich ihr Vater? Was hinterlässt er? Das Testament offenbart Unleserliches. Hin- und hergerissen zwischen den Wünschen ihrer Quasi-Stiefmutter Helena und ihrer Quasi-Mutter Anja, wird sie auf ihre eigenen Versäumnisse und Sehnsüchte zurückgeworfen. Auf dem Spiel steht nicht nur das vertraute Leben, sonder auch ihre Existenzgrundlage, das Tanzstudio.

Wer sind die Grenzgänger?
Seit 2008 entstehen in Luzern unter dem Produktionslabel Grenzgänger professionelle freie Bühnenproduktionen. Diese setzten sich zum Ziel mit ihren Projekten eine Plattform zu stellen, welche es freischaffenden Künstler*innen erlaubt, unter professionellen Rahmen-, Arbeits- und Auftrittsbedingungen ihr Potential zu entwickeln. Ebenfalls ist es ein Anliegen, Theaterschaffende über die Kantonsgrenze hinaus zu vernetzen.

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