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Béjart Ballet | Ballet for life

Das Béjart Ballet Lausanne kommt nach Zürich. art-tv.ch hat die Truppe bei einer Probe in Lausanne getroffen und sich mit Gil Roman, dem neuen künstlerischen Leiter unterhalten.

Mit «Ballet for Life» kommt ein Ballettereignis allerersten Ranges nach Zürich. Grandiose Choreographie, fabelhafte Musik von Wolfgang Amadeus Mozart und Queen sowie Kostüme von Gianni Versace sorgen vom 23. bis 27. September 2009 für Glanzlicht im Theater 11 – eine fröhliche, sanfte, reflektierte und theatralische Hommage an das Leben.

Das Béjart Ballet Lausanne von Maurice Béjart präsentiert 2009 erstmals in Zürich das Programm «Le Presbytère n’a rien perdu de son charme, ni le jardin de son éclat – Ballet for Life», welches 1997 im Théâtre National de Chaillot in Paris uraufgeführt wurde.

«Ballet for Life» ist eine Hommage an das Leben und die Wiedergeburt, in Erinnerung an früh Verstorbene. Der Tod ist uns allen gewiss. Oft kommt er allerdings zu früh – so scheint es. Jorge Donn, einer der Tänzer aus dem Lausanner Béjart Ballet, starb 45-jährig an Aids. Gleich jung auch Freddie Mercury, ehemaliger Sänger der Rockgruppe Queen. Und W. A. Mozart musste sein irdisches Dasein noch früher verlassen, mit knapp 36. Das Programm ist aber kein Ballett der Trauer, weder düster noch negativ. Inspiriert durch die charismatischen Persönlichkeiten, erzählt Béjart in seiner Choreographie von Menschen, die jung gestorben sind. Béjart: «Ich will nicht sagen, dass sie zu früh gestorben sind, weil ich nicht sicher bin, dass sich Dinge zu früh oder zu spät ereignen. Sie sind wie sie sein müssen. Es ist ein Ballett über die Jugend und die Hoffnung. Denn als ein unverbesserlicher Optimist glaube ich trotz allem: «The show must go on» wie Queen singt.» Entlang einer abenteuerlichen musikalischen Reise aus Hits von Queen (von «It’s a Beautiful Day», «Let Me Live» «Heaven for Everyone», «Make Love», «Radio Ga Ga» bis Bohemian Rapsody) und filigranen Werkfragmenten von W. A. Mozart (Così fan tutte; Concerto No. 21, Thamos) reihen sich die Tanzszenen.

Der 1997 ermordete Gianni Versace hat die Kostüme für die 35 Tänzerinnen und Tänzer entworfen. Ein raffinierter Fundus aus Transparenz, strahlendem Weiss, Hautengem und Bonbonfarbenem. Die sportliche Mode gestaltet die bewegten, in atmosphärische Lichtduschen getauchten Körperlinien mit.

Mozart, Queen und Gianni Versace – drei Namen voller Magie, die nur ein genialer Mann wie Maurice Béjart an einem Abend vereinen kann.

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