Vier alte Freunde, ein leerer Stuhl – und die Frage, was vom Leben noch kommt. In 4/5 begegnen sich Menschen im letzten Abschnitt ihrer Biografie, zwischen Liebe, Verlust, Sehnsucht nach Ruhe und dem Wunsch nach Freiheit. Mit Humor, Erinnerungen und neuen Plänen loten sie aus, was Altern bedeuten kann – und ob am Ende vielleicht mehr freie Stühle zurückbleiben.
314 Lebensjahre Spielfreude
Jaap Achterberg, Suly Röthlisberger, Pierre Siegenthaler und Nikola Weisse trotzen dem Alter(n).
Würde statt «Fahrstuhlmusik» — Sichtbar bleiben im Alter
Die Inszenierung rückt die individuelle Erfahrung des Älterwerdens ins Zentrum und überführt die demografischen Debatten auf eine persönliche Ebene. Sie zeigt, wie ältere Menschen – gerade auch in der Kunst – oft unsichtbar gemacht werden, wie «Fahrstuhlmusik», die nur beiläufig wahrgenommen wird. Gleichzeitig geht es um körperliche Veränderungen, Verluste und die Konfrontation mit der eigenen Sterblichkeit. «4/5 oder von der Kunst, keine Fahrstuhlmusik zu werden» erinnert daran, dass hinter Zahlen individuelle Leben stehen, die mit Würde, Relevanz und künstlerischem Anspruch gelebt werden wollen. Die gesellschaftliche Aufgabe liegt also nicht nur in der Sicherstellung von Renten, sondern auch darin, Räume zu schaffen, in denen ältere Menschen aktiv und sichtbar bleiben können.
(Textgrundlage: Pressetext)

