5x2 Tickets zu gewinnen | Spielfilm | L'ÉTRANGER
- Publiziert am 23. Januar 2026
Eine faszinierende, philosophische Adaption von Albert Camus' Roman
Mit einer stilvollen Schwarz-Weiss-Ästhetik und einer starken Leistung von Benjamin Voisin als Meursault überzeugt Regisseur François Ozon einmal mehr. Sein Film bietet Einblicke in Themen wie Existenzialismus und die Absurdität des Lebens. Mehr dazu auf den Filmstart.
L’ÉTRANGER | SYNOPSIS
Algier, 1938. Meursault, ein junger Mann um die dreissig, ein bescheidener Angestellter, begräbt seine Mutter, ohne die geringste Emotion zu zeigen. Am nächsten Tag beginnt er eine Affäre mit Marie, einer Kollegin aus dem Büro. Dann kehrt er zu seinem Alltag zurück. Doch sein Nachbar Raymond Sintès stört seinen Alltag, indem er ihn in zwielichtige Geschichten verwickelt, bis es schliesslich unter der sengenden Sonne zu einem Drama am Strand kommt …
MEHRWARUM WIR DEN FILM LIEBEN
L’ÉTRANGER thematisiert zentrale philosophische Ideen aus Camus’ Roman, darunter Existenzialismus und die Absurdität des Lebens, die durch die Darstellung der Hauptfigur Meursault erforscht werden.
Philosophische Tiefe: Ozon wählt eine stilvolle Schwarz-Weiss-Ästhetik, die zur ruhigen und oft distanzierten Stimmung des Films beiträgt.
Überzeugende schauspielerische Leistung: Benjamin Voisin liefert eine starke Leistung als der apathische Meursault, was für den Film entscheidend ist, um die innere Haltung der Figur nach aussen zu tragen.
Glaubwürdige Darstellung der Absurdität: Obwohl der Roman schwer in eine visuelle Form zu bringen ist, gelingt es Ozon, die innere Gefühlswelt Meursaults darzustellen, insbesondere in Szenen, in denen er mit seiner Freundin Marie über die Ehe spricht oder sich im Gefängnis mit einem Geistlichen auseinandersetzt.
Humorvoller Ton: Der Film ist nicht nur ein philosophisches Drama, sondern beinhaltet auch humorvolle Momente. So wird die von einem Geistlichen zu Beginn des Films gegebene Lebensberatung mit der «freundlichen Absurdität» in Verbindung gebracht, da Meursault die «zärtliche Gleichgültigkeit der Welt» als Trost akzeptiert.
Ein passender Abspann: Der Film endet mit dem Song «Killing an Arab» von The Cure, was eine passende und humorvolle Note hinzufügt und die Verbindung zu Camus’ Romanherkunft unterstreicht.