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Forum Schlossplatz | Im Fluss

Eine Entdeckungsreise entlang den Flüssen und der Literatur im Wasserschloss der Schweiz.

Mit der Aare als grüner Hauptschlagader, den Zuflüssen Limmat und Reuss und dem Rhein als nördlicher Grenze, eignet sich die Region des Aargaus ausgezeichnet, um Flüsse in ihrer literarischen, ästhetischen und gesellschaftlichen Dimension zu thematisieren. Wie ein Fluss zieht die Ausstellung mäandernd durch Texte, Bilder und Installationen.

Teilnehmende
Amina Abdulkadir, Hans Boesch, Erika Burkart, John von Düffel, Zsuzsanna Gahse, Christian Haller, Paul Haller, Franz Hohler, Andi Jacomet, Güzin Kar, Markus Kirchhofer, Walter Kummli, Simone Lappert, Klaus Merz, Michel Mettler, Andreas Neeser, Paracelsus, Ilma Rakusa, Hansjörg Schneider, Ruth Schweikert, Roman Signer, Roman Sonderegger, Claudia Storz, Annelies Štrba, Silja Walter, Lawrence Weiner

Wasserkanton Aargau
Als Sinnbild des menschlichen Lebens sind Flüsse seit der Antike Gegenstand philosophischer, literarischer, historischer und religiöser Betrachtung. Die Ausstellung folgt dem Lauf eines Flusses. Die einzigartige Flusslandschaft des Wasserschlosses Aargau hat unzählige Autor*innen und Künstler*innen inspiriert. Von Paul Haller, Silja Walter und Zsuzsanna Gahse bis zu Hansjörg Schneider, Klaus Merz und Christian Haller. Der Fluss ist Lebensraum für Wasserwesen und die Ufer Übergangswelten. Der Fluss ist Metapher für das Leben und für das Schreiben. Schreibfluss, Schreibstau. Was geschieht, wenn Texte fliessen, stocken oder überfliessen. Fliessend bringt eine Unterwasser Szenografie (Simon Husslein) ausgewählte literarische Werke in Bezug zu künstlerischen Werken von Roman Signer, Annelies Štrba, Lawrence Weiner und Roman Sonderegger.

Blick in die Ausstellung
Der erste Raum «Eintauchen» macht das Publikum mit dem Element Wasser vertraut. Als zweites wird die Welt unter Wasser mit ihren legendenumrankten «Wasserwesen» erkundet. Der dritte Schwerpunkt «Flusslauf – Lebenslauf» fragt nach der Bedeutung von fliessendem Wasser und dem eigenen Leben, während viertens «Ufer und Übergänge» den Fluss von den Ufern her überblickt und den rituellen sowie den spirituellen Übergängen auf der Spur ist. Den Schlusspunkt bildet das Thema «Schreibfluss», denn schon immer galten fliessende Gewässer auch als Quelle der Inspiration und der schöpferischen Tätigkeit. Die Schreibklause «Aareblick» im Obergeschoss lädt als Ausklang zu stillem Verweilen und eigenem Schreiben ein, während der «Stromgenerator» (in der Remise im Park) Wasser, Energie und literarische Inspiration zusammenbringt.

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